Mehr Informatives zu Therapiehunden und Handicap-Breitensport finden Sie auf der Homepage www.hatb.at!
Immer öfter werden Hunde als Therapie-Begleiter (Therapiehunde) eingesetzt. Sie bringen Freude in den oft trüben Alltag von alten oder kranken Menschen. Sie helfen Kindern über schwierige Situationen hinweg und unterstützen die Therapien von kranken und behinderten Menschen.
Aber wo bleibt der Hund?
Wir wollen bei unserer Ausbildung zum ÖGV-Hunde als Therapiebegleiter-Team ganz besonders auf die Bedürfnisse unserer Hunde Rücksicht nehmen. Der Hundeführer/Die Hundeführerin soll seinen/ihre Hunde genau kennen und auch richtig einschätzen können – was kann ich meinem Hunde zumuten?, wo muss ich eingreifen?, oder wann ist die Arbeit zu viel für meinem Hund?. Dies alles wollen wir in Theorie und Praxis üben, um später beim Einsatz erfolgreich zu sein.
Vielleicht üben Sie bereits einen Beruf im sozialen Bereich aus, z.B. als LehrerIn, BetreuerIn von alten oder kranken Menschen … dann kann diese Ausbildung Ihnen helfen, Ihren Hund als „Mitarbeiter“ einzusetzen.
Mehr Informatives finden Sie auf unserer Agility-Homepage agility.oegv.at!
Agility ist eine rasante Sportart, bei welcher der Hund ohne Leine, nur durch Körpersprache und Stimme des Hundeführers geleitet, einen Hindernisparcours möglichst fehlerfrei und schnell durchlaufen soll.
Agility kann nahezu von jedem gesunden Hund ausgeübt werden. Da es verschiedene Klassen gibt, spielt auch die Größe des Hundes keine besondere Rolle.
Der Hund sollte allerdings führig und motivierbar sein. Eine Prüfung im Bereich Unterordnung ist kein Muss, allerdings sollte das Tier auch ohne Leine vom Hundeführer kontrollierbar sein und kommen, wenn er gerufen wird. Auch die Übungen Sitz, Platz, Bleib und Steh sind von Vorteil.
Mehr Informatives finden Sie auf unserer Breitensport-Homepage breitensport.oegv.at!
Breitensport ist ein Teamsport, der Hund und Hundeführer gleichermassen fordert. Ein Spass für die ganze Familie, egal ob jung oder alt.
Diese Sportart besteht aus einem Vierkampf, wobei es vor allem um Genauigkeit und Schnelligkeit geht.
Der Vierkampf beinhaltet Gehorsamsübungen und drei Laufbewerbe bestehend aus einem Slalom, einem Hürdenlauf und einer Hindernisbahn. Bei diesen ist es wichtig, dass Hund und Hundeführer sowohl über die jeweiligen Start- als auch Ziellinien laufen müssen, denn die Zeitnehmung erfolgt für beide. Wenn der Hund Geräte verweigert oder abwirft wird dies als Fehler gewertet, den der jeweilige Sportrichter aufzeigt.
Breitensport kann nahezu von jedem gesunden Hund und Hundeführer ausgeübt werden. Da es verschiedene Alterklassen gibt, ist auch ein höheres oder jüngeres Alter des Hundeführers kein Problem. Der Hund sollte führig und motivierbar sein und die Unterordnung einigermassen beherrschen.
Gehorsamsprüfungen der gehobenen Klasse sowie Spaß für Mensch und Hund durch Kombination aus Parcours und Obedience-Übungen.
Mehr Informatives finden Sie auf unserer Fährtenhunde-Homepage faehrte.oegv.at!
Die Nase eines Hundes funktioniert um ein Vielfaches besser als die Nase des Menschen. In der freien Wildbahn müsste der Hund sie einsetzen um Beute aufzuspüren. Bei jedem Schritt, den ein Mensch oder Tier macht, hinterlässt er eine Duftspur durch die Bodenverletzung; diese kann der Hund auch nach mehreren Stunden noch verfolgen.
Im Rahmen der ÖGV-Ausbildung bieten wir die Fährtenarbeit an, um dem Hund zu ermöglichen, seine gute Nase einzusetzen und somit einen seiner Triebe zu befriedigen. Für ambitionierte Hundesportler gibt es auch die Möglichkeit sich bei einem Fährtenturnier zu beweisen.
Die Fährtenarbeit erfordert in erster Linie sehr viel Zeit, da zwischen Fährtenlegen und Ausarbeitung immer einige Zeit vergehen sollte. Für die Fährtenarbeit geeignet ist eigentlich jeder Hund, egal ob groß oder klein, sofern er über die entsprechenden gesundheitlichen Voraussetzungen verfügt.
Grundsätzlich:
alle Hunde können zum Fährtenhund ausgebildet werden!
Das Alter und die Rasse des Hundes ist für die Fährtenausbildung nicht relevant, denn Fährtensuche ist Fleißarbeit, ein gemeinsames Abenteuer für Hund und Mensch.
Die Nasenarbeit – einer der Hauptaspekte der Fährtensuche – ist für den Hund eine sehr befriedigende Aufgabe. Nicht nur, dass er – angekommen an seinem Ziel – ein Leckerchen, das Herrchen, oder etwas anderes Tolles findet, sondern es entspricht auch den natürlichen Instinkten des Hundes.
Fährtensuche und die damit verbundene Nasenarbeit ist gerade für alle Hunde sehr empfehlenswert. Sie lernen, dass sie nur durch ruhiges, überlegtes und gezieltes Arbeiten zum Erfolg kommen; außerdem wird das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sowie die Hund-Mensch Beziehung bei Hund und Menschen gestärkt. Beide lernen, einander zu vertrauen; die Hund-Mensch-Beziehung gelangt auf eine andere Ebene.
Fährtensuche ist ein Hundesport für jung und alt; eine spannende Abwechslung zum „öden“ Alltag und den „einfachen“ Spaziergängen.
